Den Horst kennt man von seiner Homepage*, aus der Semperpost und anderen Medien. Von diversen Treffen der Semperfreunde und aus der Züchterliste der Sempervivum-Liste**.
Über mich
Mittwoch, 30. November 2011
Semperecke Nr. 30 - Auf Reisen
Donnerstag, 24. November 2011
Spaziergänge in Rheinhessen
Weinberge im November
oder
Vogelfutter - Kranzfutter
oder
Vogelfutter - Kranzfutter
Der November 2011 ist ein milder, sonniger Monat.
Wieder bin ich unterwegs.
Wieder bin ich unterwegs.
Der "Knopf" mit seinen Windrädern
Reben werden zum Kranz
Vogelfutter
Kranzfutter
Der Kranz wächst


Gut verscheucht!
Fertig!
Labels:
Kränze,
Spaziergänge in Rheinhessen
Donnerstag, 17. November 2011
Spaziergänge in Rheinhessen
Von fließenden Steinen,
einem Liebesnest,
knorrigen Eichen,
von einem Galgen,
und aufgetürmten Männchen.
Letzten Sonntag machten wir uns auf den Weg um die Schönheiten und Geheimnisse von Rheinhessen zu entdecken. Knapp eine halbe Stunde fuhren wir mit dem Auto in Richtung Bad Kreuznach und landeten an der Westkante der Region.
Unser Spaziergang begann auf fließenden Steinen - den Rhyolithfelsen des Mainzer Beckens.
Rhyolith ist eine Wortschöpfung aus den griechischen Wörtern ρέιν (rhein) = fließen und λιθος (lithos) = Stein
Siehe Wikipedia
Unser Weg war mit Vulkansteinen gepflastert.


Nach ein paar 100 Metern bogen wir rechts ab um das heimliche Liebesnest eines rheinhessischen Winzers und einer schönen Müllerstochter in Augenschein zu nehmen.
Auf einem schmalen Seitenpfad soll man auf das Lager stoßen - zumindest versprach das der Wanderführer.
Gespannt erwartete ich den "sündigen" Ort hinter jeder Kurve.
Und dann plötzlich türmt er sich vor uns auf:
Als ich näher komme, denke ich: verflixt nochmal, was mach denn unser Hund Balu schon da oben auf den Zinnen? Wie kommt er da rauf?

Doch Balu wartet mit seiner Mutter auf den Stufen.
Ohne Hilfe gibt es keinen Weg nach oben:
Der Turm hat innen zwei gewölbte Etagen. In beiden Decken wurden lediglich Löcher gelassen und man gelangt nur mit Hilfe einer Leiter nach oben.

Man munkelt das hätte der reiche Winzer so geplant, um mit seiner Geliebten ein ungestörtes "Turmstündchen" zu verbringen ...
Aussen an den Wänden steht's: Jakob Jung, 1863. So hieß also der Liebhaber und Erbauer des Turmes!

Der Turm heißt übrigens Ajax-Turm und wurde nach dem Hund vom Erbauer genannt. Das Tier begleitete sein Herrchen überall hin und hielt Wache. Zum Dank bekam er ein Denkmal gesetzt und so hält er immer noch Ausschau nach Besuchern.
Als wir unseren Spaziergang fortsetzten, habe ich sie gesehen: die wunderschönen, knorrigen und kleinwüchsigen Eichen. Sie sind so klein geblieben, weil sie auf den fließenden Steinen wachsen.






Steine, Steine, Steine - überall rollen, liegen, fließen und türmen sie sich auf - als Mauer, als Stufen oder einfach nur als zusammengeglaubter Feldstein-Wall



Noch ein kleines Stück entlang der Weinberge -
durch einen Hohlweg und dann
stehen wir in einer öden Steppenlandschaft ...
... dem Galgenberg.
einem Liebesnest,
knorrigen Eichen,
von einem Galgen,
und aufgetürmten Männchen.
Letzten Sonntag machten wir uns auf den Weg um die Schönheiten und Geheimnisse von Rheinhessen zu entdecken. Knapp eine halbe Stunde fuhren wir mit dem Auto in Richtung Bad Kreuznach und landeten an der Westkante der Region.
Unser Spaziergang begann auf fließenden Steinen - den Rhyolithfelsen des Mainzer Beckens.
Rhyolith ist eine Wortschöpfung aus den griechischen Wörtern ρέιν (rhein) = fließen und λιθος (lithos) = Stein
Siehe Wikipedia
Unser Weg war mit Vulkansteinen gepflastert.


Nach ein paar 100 Metern bogen wir rechts ab um das heimliche Liebesnest eines rheinhessischen Winzers und einer schönen Müllerstochter in Augenschein zu nehmen.
Auf einem schmalen Seitenpfad soll man auf das Lager stoßen - zumindest versprach das der Wanderführer.
Gespannt erwartete ich den "sündigen" Ort hinter jeder Kurve.
Und dann plötzlich türmt er sich vor uns auf:
Als ich näher komme, denke ich: verflixt nochmal, was mach denn unser Hund Balu schon da oben auf den Zinnen? Wie kommt er da rauf?
Doch Balu wartet mit seiner Mutter auf den Stufen.
Ohne Hilfe gibt es keinen Weg nach oben:Der Turm hat innen zwei gewölbte Etagen. In beiden Decken wurden lediglich Löcher gelassen und man gelangt nur mit Hilfe einer Leiter nach oben.

Man munkelt das hätte der reiche Winzer so geplant, um mit seiner Geliebten ein ungestörtes "Turmstündchen" zu verbringen ...
Aussen an den Wänden steht's: Jakob Jung, 1863. So hieß also der Liebhaber und Erbauer des Turmes!

Der Turm heißt übrigens Ajax-Turm und wurde nach dem Hund vom Erbauer genannt. Das Tier begleitete sein Herrchen überall hin und hielt Wache. Zum Dank bekam er ein Denkmal gesetzt und so hält er immer noch Ausschau nach Besuchern.Als wir unseren Spaziergang fortsetzten, habe ich sie gesehen: die wunderschönen, knorrigen und kleinwüchsigen Eichen. Sie sind so klein geblieben, weil sie auf den fließenden Steinen wachsen.






Steine, Steine, Steine - überall rollen, liegen, fließen und türmen sie sich auf - als Mauer, als Stufen oder einfach nur als zusammengeglaubter Feldstein-Wall


Noch ein kleines Stück entlang der Weinberge -
durch einen Hohlweg und dann
stehen wir in einer öden Steppenlandschaft ...
... dem Galgenberg.Es heißt, hier wären Verbrecher durch den Galgen hingerichtet worden. Sie blieben dort hängen, bis das Wild und die Raben nichts mehr von ihnen übrig ließen.
Ganz schön gruselig, ich wollte schnell weg von diesem schauerlichen Ort und hätte beinahe das kleine Wunder nicht gesehen: die herbstliche Wiese war über und über mit glitzernden Perlchen besetzt:


Vorbei an Weinbergen ging es zum nächsten Höhepunkt:
Dem streng unter Naturschutz stehendem "Horn".
Wieder einmal waren es die bizarren, kleinwüchsigen Bäume die mir sofort ins Auge fielen.
Wie kommen die nur hierher? Und vor allem: wer hat das gemacht? Nirgends fand ich einen Hinweis.
Dafür gab es eine Menge Hinweisschilder in dem relativ kleinen Naturschutz-Gebiet. Ein einziges am Eingang des Kleinods hätte mir persönlich gereicht.
Über Heidelandschaft

ging es zum angrenzenden Wald ...
bis man rechts eine Kirche und die Schlossruinen erblickte.
Laut Plan hätten wir noch ein Stück laufen müssen um die Burgruine zu besichtigen - aber ich glaube die Hunde waren müde ...
Stattdessen ging es nachhause wo die Sauna wartete.
Die Hitze des Ofens ließ den Duft der mitgebrachten harzigen Kiefernzapfen noch einmal lebendig werden. Beim Schwitzen blickte ich auf einen wunderschönen Spaziergang im rheinhessichen Hügelland zurück.
Ganz schön gruselig, ich wollte schnell weg von diesem schauerlichen Ort und hätte beinahe das kleine Wunder nicht gesehen: die herbstliche Wiese war über und über mit glitzernden Perlchen besetzt:


Vorbei an Weinbergen ging es zum nächsten Höhepunkt:
Dem streng unter Naturschutz stehendem "Horn".Wieder einmal waren es die bizarren, kleinwüchsigen Bäume die mir sofort ins Auge fielen.
Aber das war noch nicht alles:
kunstvoll aufgetürmte Steinmännchen balancierten halsbrecherisch auf "Schotterhaufen".
kunstvoll aufgetürmte Steinmännchen balancierten halsbrecherisch auf "Schotterhaufen".
Wie kommen die nur hierher? Und vor allem: wer hat das gemacht? Nirgends fand ich einen Hinweis.
Dafür gab es eine Menge Hinweisschilder in dem relativ kleinen Naturschutz-Gebiet. Ein einziges am Eingang des Kleinods hätte mir persönlich gereicht.Über Heidelandschaft

ging es zum angrenzenden Wald ...
bis man rechts eine Kirche und die Schlossruinen erblickte.
Laut Plan hätten wir noch ein Stück laufen müssen um die Burgruine zu besichtigen - aber ich glaube die Hunde waren müde ...Stattdessen ging es nachhause wo die Sauna wartete.
Die Hitze des Ofens ließ den Duft der mitgebrachten harzigen Kiefernzapfen noch einmal lebendig werden. Beim Schwitzen blickte ich auf einen wunderschönen Spaziergang im rheinhessichen Hügelland zurück.Mittwoch, 9. November 2011
Semperecke 29 - Grabbepflanzung
Der November beschert uns ein paar Feiertage, an denen wir unserer Verstorbenen ge-denken. Traditonell werden in diesem Monat die Gräber besonders schön geschmückt.Früher glaubte man, dass Sempervivum Schutz vor dunklen Mächten bot. Und wie man weiß, steht Sempervivum auch als Symbol für das ewige Leben. Kein Wunder, dass man diese schöne Pflanze immer öfter auf den letzten Ruhestätten der Menschen findet.
Ich war Mitte Oktober auf der Bundesgartenschau in Koblenz und habe den Waldfriedhof besucht. Hier habe ich besonders schön gestaltete Gräber gefunden, die meine Fantasie beflügelten und mir Anregungen boten.
Vielleicht findet auch ihr die eine oder andere Idee schön und nachahmenswert.

Zur Semperecke Nr. 29: Grabbepflanzung mit Sempervivum
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Grabbepflanzung,
Semperecke
Mittwoch, 2. November 2011
Kalenderblatt November 2011
Blattschmuck
Wenn die Blüten im Spätherbst rar werden, sucht man im Garten nach anderem Pflanzenschmuck. Schnell wird man fündig:
Elefantenohr schmückt Garten und Tisch - Bergenien
Sie sind wohl etwas aus der Mode gekommen - schade, denn sie sind schön und unkompliziert. Sind genügsam und nehmen mit Sonne oder Schatten vorlieb. Züchtungen haben verschiedene Blütenfarben, Blattformen und Größen hervorgebracht. Bergenien blühen im Frühjahr und manche Sorten auch ganz toll im Herbst - wie z.B. in diesem Jahr die Sorte "Herbstblüte".
Aber ganz besonders schön sind die Blätter im Spätherbst und im Winter, denn dann färben sie sich richtig bunt.
Die Blätter kann man zu schönen Sträußen binden. Man braucht gar nicht viel dazu: die letzten Blüten und bereits Verblühtes aus dem Garten und von der Wiese. Bergenienblätter umrahmen das ganze.

Bunt, bunt, bunt sind alle meine Silberglöckchen
Heuchera haben dagegen Hochkonjunktur. Auch sie sind sehr unkompliziert und moderne Züchtungen lassen kaum noch Farbwünsche offen. Sie passen sehr gut zur herbstlich geschmückten Terrasse oder in den Balkonkasten.
Leider werden Heucheras in Töpfen gerne von Dickmaulrüssler befallen, weshalb ich die Pflanzen nach 1-2 Jahren in den Garten pflanze - z.B. als Beetrandbepflanzung zum Rasen hin.
Und noch eine Pflanze, die gerade in der kalten Jahreszeit Aufsehen erregt:
Zwischen Tür und Angel
Euphorbia characchias - die Mittelmeerwolfsmilch
Wenn der Winter nicht gar zu hart wird, trotzen die graugrünen Stängel Wind und Wetter. Aber ab -15° wird's kritisch, dann kann die Pflanze erfrieren und ich komme nicht in den Genuss der spektakulären Blüten, die sich von Ende Februar bis April entrollen. Das wäre mehr als schade!
Aber keine Panik, wenn die südländische Schönheit einmal zum Blühen und zur Reife gekommen ist, schlummern ihre zahlreichen Samen in der Erde und können noch nach Jahren keimen. Sie sind so anspruchslos, dass sie sich sogar auf engstem Raum entwickeln.
Z.B. in einer Ritze zwischen "Tür und Angel".
Eine meiner Pflanzen hat etwas Besonderes - sie hat ein Cristat gebildet. Sieht das nicht aus wie ein Irokesenschnitt?
Dieser wird wahrscheinlich nicht blühen, aber ich hoffe es gibt im März 2012 ein blühendes Wiedersehen mit dem Rest.
Bunt sind schon die Gräser

... und deshalb gehören sie unbedingt in das Novemberblatt. Das Chinaschilf hat eine schöne Herbstfarbe bekommen. Ganz besonders rot wurde die Sorte "Ghana" (siehe Mitte unten). Im kalten Winter leidet dieses Sorte und außerdemdem ist sie ist nicht besonders wüchsig. Im Herbst 2010 gepflanzt, ist der Horst noch recht dünn. Die Farbe jedoch ist so vielversprechend, dass man weiterhin gespannt sein kann!
Wie Sonnenstrahlen recken sich die Stängel vom Pfeifengras (Molinia caerulea) gen Himmel - immer ein schöner Anblick.
Überraschend schön ist auch
Achnatherum brachytrichum - Diamantgras
Hier hat es sich am Birnbaum selbst ausgesät - einen besseren Platz hätte ich auch nicht finden können.
Obst und Salat
"Daraus kannst du bestimmt noch was machen!"
Sagte meine Freundin und drückte mir einen alten Korb ohne Boden und nur noch mit einem Griff in die Hand.
Tja, was sollte ich nun damit?
Ein paar Tage später kam mein Nachbar: "Schau mal, schöne Winter-Salatpflanzen. Kannste bestimmt was mit anfangen!" Da hab ich schnell mein Dahlienbeet geräumt (die waren sowieso schon wegen der ersten Frostnacht hin) und die Pflänzchen reingesetzt. Und die restlichen Pflanzen kamen ...

... ins Körbchen. Nun freue ich mich schon auf den nächsten Frühling. Denn dann gibt es einen ganzen Korb voller Frühlingssalat.
PS: im Winter ziehe ich über den Salat einen Folientunnel - oder -haube.
Quitten
"... hab ich viel zu viel. Daraus kannst du bestimmt was machen!" Gleich Freundinnen haben mich damit überschüttet. Aber irgendwann hat man genug Quittengelee. Also: was soll ich mit dem Rest machen?

Stark bearbeitet warten sie nun im Vorratsschrank:
einmal in flüssiger Form als reifender Likör
Und einmal gekocht, getrocknet und gerollt
als Fruchtgummikugeln.
Pah! Soll sie doch kommen die trostlose, graue Jahreszeit! Ich habe genügend Gaumen- und Gemütsschmeichler im Vorratslager, dass ich mich eine zeitlang damit trösten kann.
Schöne, leckere Novembertage wünscht Anne majoRahn
Wenn die Blüten im Spätherbst rar werden, sucht man im Garten nach anderem Pflanzenschmuck. Schnell wird man fündig:
Elefantenohr schmückt Garten und Tisch - Bergenien
Sie sind wohl etwas aus der Mode gekommen - schade, denn sie sind schön und unkompliziert. Sind genügsam und nehmen mit Sonne oder Schatten vorlieb. Züchtungen haben verschiedene Blütenfarben, Blattformen und Größen hervorgebracht. Bergenien blühen im Frühjahr und manche Sorten auch ganz toll im Herbst - wie z.B. in diesem Jahr die Sorte "Herbstblüte".
Aber ganz besonders schön sind die Blätter im Spätherbst und im Winter, denn dann färben sie sich richtig bunt.
Die Blätter kann man zu schönen Sträußen binden. Man braucht gar nicht viel dazu: die letzten Blüten und bereits Verblühtes aus dem Garten und von der Wiese. Bergenienblätter umrahmen das ganze.
Bunt, bunt, bunt sind alle meine Silberglöckchen
Heuchera haben dagegen Hochkonjunktur. Auch sie sind sehr unkompliziert und moderne Züchtungen lassen kaum noch Farbwünsche offen. Sie passen sehr gut zur herbstlich geschmückten Terrasse oder in den Balkonkasten.
Leider werden Heucheras in Töpfen gerne von Dickmaulrüssler befallen, weshalb ich die Pflanzen nach 1-2 Jahren in den Garten pflanze - z.B. als Beetrandbepflanzung zum Rasen hin.Und noch eine Pflanze, die gerade in der kalten Jahreszeit Aufsehen erregt:
Zwischen Tür und Angel
Euphorbia characchias - die Mittelmeerwolfsmilch
Wenn der Winter nicht gar zu hart wird, trotzen die graugrünen Stängel Wind und Wetter. Aber ab -15° wird's kritisch, dann kann die Pflanze erfrieren und ich komme nicht in den Genuss der spektakulären Blüten, die sich von Ende Februar bis April entrollen. Das wäre mehr als schade!Aber keine Panik, wenn die südländische Schönheit einmal zum Blühen und zur Reife gekommen ist, schlummern ihre zahlreichen Samen in der Erde und können noch nach Jahren keimen. Sie sind so anspruchslos, dass sie sich sogar auf engstem Raum entwickeln.
Z.B. in einer Ritze zwischen "Tür und Angel".
Eine meiner Pflanzen hat etwas Besonderes - sie hat ein Cristat gebildet. Sieht das nicht aus wie ein Irokesenschnitt?
Dieser wird wahrscheinlich nicht blühen, aber ich hoffe es gibt im März 2012 ein blühendes Wiedersehen mit dem Rest.Bunt sind schon die Gräser

... und deshalb gehören sie unbedingt in das Novemberblatt. Das Chinaschilf hat eine schöne Herbstfarbe bekommen. Ganz besonders rot wurde die Sorte "Ghana" (siehe Mitte unten). Im kalten Winter leidet dieses Sorte und außerdemdem ist sie ist nicht besonders wüchsig. Im Herbst 2010 gepflanzt, ist der Horst noch recht dünn. Die Farbe jedoch ist so vielversprechend, dass man weiterhin gespannt sein kann!
Wie Sonnenstrahlen recken sich die Stängel vom Pfeifengras (Molinia caerulea) gen Himmel - immer ein schöner Anblick.
Überraschend schön ist auch
Achnatherum brachytrichum - Diamantgras
Hier hat es sich am Birnbaum selbst ausgesät - einen besseren Platz hätte ich auch nicht finden können.Obst und Salat
"Daraus kannst du bestimmt noch was machen!"
Sagte meine Freundin und drückte mir einen alten Korb ohne Boden und nur noch mit einem Griff in die Hand.
Tja, was sollte ich nun damit?
Ein paar Tage später kam mein Nachbar: "Schau mal, schöne Winter-Salatpflanzen. Kannste bestimmt was mit anfangen!" Da hab ich schnell mein Dahlienbeet geräumt (die waren sowieso schon wegen der ersten Frostnacht hin) und die Pflänzchen reingesetzt. Und die restlichen Pflanzen kamen ...
... ins Körbchen. Nun freue ich mich schon auf den nächsten Frühling. Denn dann gibt es einen ganzen Korb voller Frühlingssalat.
PS: im Winter ziehe ich über den Salat einen Folientunnel - oder -haube.Quitten
"... hab ich viel zu viel. Daraus kannst du bestimmt was machen!" Gleich Freundinnen haben mich damit überschüttet. Aber irgendwann hat man genug Quittengelee. Also: was soll ich mit dem Rest machen?

Stark bearbeitet warten sie nun im Vorratsschrank:
einmal in flüssiger Form als reifender Likör
Und einmal gekocht, getrocknet und gerollt
als Fruchtgummikugeln.
Pah! Soll sie doch kommen die trostlose, graue Jahreszeit! Ich habe genügend Gaumen- und Gemütsschmeichler im Vorratslager, dass ich mich eine zeitlang damit trösten kann.Schöne, leckere Novembertage wünscht Anne majoRahn
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Quitten,
Salat,
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