Ach so, man soll sie reiben ... Ja jetzt rieche ich was. Aber es ist nichts Abartiges daran. Die Blätter riechen nach geriebenen Holunderblätter - ich kann den "faulen Braten" nicht riechen.
"Ihre Blüten sind wenig auffallend, schmutzig lila"
So habe ich es zumindest in einem Bestimmungsbuch für Wildpflanzen gelesen."... aber ich bin mir ganz sicher, dass meine Pflanze eine Iris foetidissima ist! Und die Blüte meiner Pflanze, die im Juni erscheint, ist gelb, und von hübscher, graziler Gestalt! "
Im "Die Freiland Schmuckstauden" - Buch finde ich die Antwort. Dort steht, dass es Typen mit ansprechender Blütenfarbe gibt, gelb oder violett. Aha, da kommen wir der Sache schon näher. Außerdem steht da auch geschrieben, dass es eine 'Variegata' gibt, mit kräftig weiß-grünen Blättern. Und als Fan der Iris f. bin ich seit Sommer im Besitz einer solchen. Das Standardwerk der Stauden-Kunde empfiehlt aber auch, gerade diese Sorte im Winter besonders zu schützen. "Alles klar, wird gemacht!"
Koralleniris ...
nennt man sie mancherorts. Sieht man sich die orangen Samenperlen, die im Spätsommer reifen, an, muss man gar nichts mehr dazu sagen. Die farbenfrohen Kügelchen schmücken in der blütenarmen Winterzeit jeden Garten - ein fröhlicher Hingucker in der kargen Hecke.
Manchmal ist die Samenhülle gelb.Ich habe aber noch einen Trumpf in der Tasche: Die Koralleniris ist ...
Nicht nur, dass meine Pflanze den Garten im Winter mit ihren kräftig orangen Perlen schmückt - woher: ihre Blätter trotzen Schnee und Eis.
Es heißt, die Staude ist nur in mildem Klima uneingeschränkt winterhart. Also bei mir hat sie schon mal 20 Minusgrade überlebt! Allerdings sind ihre Blätter dann braun geworden. Na und! Ich habe sie zurückgeschnitten. Im Frühjahr sind sie wieder neu ausgetrieben. Überhaupt, sollten die Blätter mal unansehnlich werden: Rückschnitt!
Standort und Vermehrung
Die Samen der Iris f. sind sehr vital. In meinem Garten hat sie sich im Gehölzrand munter weitervermehrt. In den größeren Samenkapseln stecken rund 30 Körner, die ich gerne an euch weitergeben möchte. Schreibt mir einfach:
info...................at...............majorahn. de
(Adresse ohne Zwischenpunkte und Leertaste schreiben, statt "at" ein @)
Man kann sie jetzt noch ausbringen oder man legt sie jetzt oder im Frühjahr ab März in einen Blumentopf mit Aussaaterde. Dann entwickeln sich im nächsten Jahr schon kleine Pflänzchen.
Diese kann man dann in den Halbschatten oder Vollschatten pflanzen. Ich kann übrigens nicht bestätigen, dass die Pflanzen einen feuchten Standort brauchen. Sie wächst auch gut im Trockenen.
Ürsprünglich stammt diese Art von Schwertlilie aus dem Mittelmeerraum. Es ist deshalb zu empfehlen , sie an ein geschütztes Plätzchen zu pflanzen, sonst erfrieren ihre Blätter im Winter (siehe oben).
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Man kann sie jetzt noch ausbringen oder man legt sie jetzt oder im Frühjahr ab März in einen Blumentopf mit Aussaaterde. Dann entwickeln sich im nächsten Jahr schon kleine Pflänzchen.
Diese kann man dann in den Halbschatten oder Vollschatten pflanzen. Ich kann übrigens nicht bestätigen, dass die Pflanzen einen feuchten Standort brauchen. Sie wächst auch gut im Trockenen.
Ürsprünglich stammt diese Art von Schwertlilie aus dem Mittelmeerraum. Es ist deshalb zu empfehlen , sie an ein geschütztes Plätzchen zu pflanzen, sonst erfrieren ihre Blätter im Winter (siehe oben).
Winterschön
In meinem Staudenbuch (s.o.) steht geschrieben, dass die Fruchtkapsel ausgesprochen attraktiv und wertvoll für die Trockenbinderei ist.
Und damit beende ich meine Hymne über eine Pflanze, die ich in meinem Garten nicht mehr missen möchte.






















































