Freitag, 4. August 2017

Meine Dah(r)linge

 

Es wird immer behauptet, Dahlien würden viel zu viel Arbeit machen. Erstens stimmt das gar nicht und zweitens: wennschon! Dafür bedanken sie sich vom Juli bis weit in den Oktober hinein mit herrlichen Blüten. Wenn - ja wenn nicht eine Frostnacht binnen Stunden alles zunichte macht. Aber daran will ich überhaupt noch nicht denken!


Meine Lieblings-Dahlienfarbe ist Rot. Ausschließlich Rot!  Sie stehen bei mir im Kräuter- oder Gemüsegarten.  




Denn dort ist immer Bewegung, ständig muss etwas erneuert werden.


Dahlien sind Divas. Sie lassen sich nicht gut in eine Rabatte integrieren.  Aber einzeln und zwischen Kräutern kommen sie ganz groß raus.



Inzwischen sind sie sogar so groß geworden, dass ich zu ihnen aufblicken kann.



Eine meiner "roten" Dahlien ist etwas Besonderes.



Sie ist so schön, dass SIE heute nicht dran glauben muss. Denn ich bin in den Garten gekommen, um mein Nachtessen zu ernten. 

Diese da vorne wird es sein: sie kommt mit in die Küche.



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Und nun ziert meinen jungen Blättersalat mit Himbeeren und einer Himbeerdressing. Hmmmmm!



Meine Da(h)rlinge habe ich einfach zum Fressen gerne!



Die Arbeit mit Dahlien im Zeitraffer:
  • Mitte April Dahlien aus dem Überwinterungsquatier holen. Wässern und ein paar Tage im Schatten liegen lassen. Frost dürfen die Knollen nicht abbekommen.
  • Nach ca. einer Woche einpflanzen. Bei Fostgefahr Eimer über die Pflanze stülpen.
  • Erstes Grün vor Schnecken schützen.
  • Rechtzeitig eine Pflanzenstütze aufstellen.
  • Wachsen lassen und bewundern!
  • Verblühtes wird immer mal wieder rausgeschnitten. Das fördert die Blütenbildung.
  • Nach dem ersten Frost wird die Dahlie zurückgeschnitten und aus der Erde geholt - je später, je besser. Dann wird die Knolle gesäubert, grob geteilt und trocknen werden lassen.
  • Knollen in Papier packen, in einen passenden Topf legen, dunkel, kühl und frostfreilagern.

Kommentare:

Margeraniums Gartenblog hat gesagt…

Deine Dah(r)linge sehen schon toll aus... für mich allerdings nicht geeignet! Ich würde garantiert irgendetwas von der Liste vergessen! Bei mir wird alles sich selbst überlassen und muss sehen, wie es zurecht kommt!
Viele Grüße von Margit

Anonym hat gesagt…

Hallo liebe Anne,
hier schreibt dir eine Dahlien-Liebhaberin aus dem Allgäu. Ich liebe diese Dahlien so sehr, vorallem weil sie so dankbar sind und sehr lange blühen. Bei etwas Ausputzen der Blüten hat man sehr lange was von den Büten. Je mehr man schneidet, desto mehr blühen sie. Ich habe so an die 25-30 Stück, muß mal nachzählen, vielleicht auch mehr, und das schon über 40 Jahre. Solltest du mal an den Bodensee kommen, dann solltest du die 2 großartigen Dahliengärten besuchen mit bis zu 800 Sorten und einige Tausend Pflanzen. Sie befinden sich in Lindau.
Grüße von Ilona

Sigrun Hillsidegarden hat gesagt…

Deine Dahrlinge sind bezaubernd, du natürlich auch! *einschleim* ♥
Sie passen wie die Faust aufs Auge in deinen Garten, so soll es sein. (übrigens, ich warte noch auf den Samen der Zinnien, so seit vier Jahren ungefähr) *kicher*

Al

Melanie Ebling hat gesagt…

Oh, dasss man die Blüten auch Essen kann, wusste ich gar nicht. Nächstes Jahr kommen sie auch auf jeden Fall wieder in unseren Garten. Meiner Schwiegermutter ist es immer zu viel Arbeit mit dem Ein- und Ausgraben, aber wenn ich mir die Farbtupfer anschaue, dann denke ich, dass sich die Arbeit lohnt.
LG Melanie

MarionNette Herm hat gesagt…

Sehr schöne Dah(r)linge hast Du da in Deinem Garten. Eigentlich eine gute Idee, nur eine Farbe auszuwählen und davon dann verschiedene Forman anzubauen. Sieht harmonisch aus und wirkt trotzdem spannend. Vielen Dank für diese Idee. Dass man Dahlien essen kann, war mir bisher noch nicht bekannt (ich habe noch kein Portrait zu Dahlien gemacht, daher). Sehr hübsch und keck schaust Du zwischen den Pflanzen hervor ... Es grüßt Marion

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