Samstag, 30. Mai 2015

Einmal Knobi - immer Knobi

Schon wieder so eine "Keine-Ahnung-wie-die-da-hingekommen-ist-Pflanze".
Sicher, ich habe schon oft Knoblauchzehen gesteckt. Aber das war im Gemüsebeet - im untersten Teil vom Garten. Und ich meine, ich hätte auch immer alle Knollen geerntet, oder etwa nicht? Denn plötzlich tauchen in allen un-möglichen Ecken Knoblauchlauchpflanzen auf. Manchmal sogar in wilden Horden. Schön sind sie nicht - es sei denn sie verstecken sich hinter Schwertlilien.


Schon so manches Mal war ich bereits mit dem Spaten unterwegs und wollte sie endlich ausgraben. Aber dann haben sie geblüht und dann konnten ich sie dann doch nicht mehr entfernen. Denn die Blüte mit ihren eingeschlossenen Früchten ist sehr dekorativ in Blumensträußen, allein der Vase oder auch im Früchtekranz..



Später dann werden die Blüten wieder vergessen und es bilden sich Babyknöllchen, die sich von der Mutterpflanze lösen und plötzlich im ganzen Garten aufgehen.



In diesem Jahr habe ich mir etwas überlegt. Bevor die Blüte austreibt, grabe ich einen ganzen Horst verwilderten Knoblauch aus. Die Knollen sind zwar noch viel zu klein, um sie zu verwerten. Aber die Stängel schmecken klasse. Man kann sie ähnlich wie Frühlingszwiebeln oder Lauch verwerten. In Maßen natürlich ... Und was übrig bleibt wird einfach geputzt, in Ringe geschnitten und in Olivenöl eingelegt - jetzt ist die beste Zeit dafür. Die eingelegten Knobilauch-Ringe halten sich über viel Wochen und Monate.



 Hmm, frisch gebraten ... alleine der Duft der durch das ganze Haus zieht ist umwerfend.



Übrigens: im Mai und im Juni ist jeden Samstag unser Garten von 13 - 18 Uhr geöffnet.
Außer am 6. Juni. Da bin ich unterwegs. Aber Herr majoRahn wird da sein.
Schönes Wochenende.

Kommentare:

Hillside Garden hat gesagt…

So ist das bei uns auch - sie tauchen einfach überall auf. Allerdings wäre ich nicht wie du auf die Idee gekommen, sie einzugläsern. Super!

Al

SchneiderHein hat gesagt…

Und ich stecke immer mal wieder Zehen mit zarten grünen Triebspitzen in den Boden, damit sie sich genau so im Garten entwickeln, wie Du es hier zeigst. Nur bei mir sind egal wo die Schnecken immer schneller :-( Jetzt habe ich die Winterzehen im Topf, und vielleicht klappt es dann mal …
VG Silke

Pascale Treichler hat gesagt…

Ah, das ist eine gute Idee, ich geh gleich los und mache die wilden Knoblauchstengel ein.
Grüess Pascale

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