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Sonntag, 28. März 2010

Wie aus dem Ei gepellt




Ostern steht vor der Tür.
Natürlich darf bei mir Sempervivum nicht fehlen.
Mehr hier:
Wie aus dem Ei gepellt.
Majorahns's Semperecke Nr. 9 in der Sempervivum-Liste

Donnerstag, 18. März 2010

Gärten in Rheinhessen

Warum denn in die Ferne schweifen ... Auch in Rheinhessen gibt es schöne Gärten. Vor knapp 10 Jahren habe ich zusammen mit ein paar Frauen aus meiner Umgebung die "Interessengemeinschaft der Gartenführer in Rheinhessen" gegründet. Seit dieser Zeit sind wir auf der Suche nach schönen Privatgärten die an den "Tagen der offenen Gärten und Höfen in Rheinhessen" teilnehmen. Mittlerweile sind über 70 Gärten im Programm und jedes Jahr kommen neue dazu.
Mehr über diese Gärten und unsere Organisation findet man hier:
www.offene-gaerten-rheinhessen.de

Wem der Trubel an den Tagen der offenen Gärten zuviel ist, bucht eine Reise zu Rheinhessens Gärten.
Heute möchte ich zwei Gärten im Alzeyer Hügelland vorstellen. Im letzten Jahr unternahm ich mit einer Gruppe von gartenbegeisterten Frauen und Männern eine Reise dorthin. Die Bilder stammen zum größten Teil von G.S. aus Wiesbaden, bei der ich mich an dieser Stelle nochmal ganz herzlich bedanke.

Garten Nr. 1 in Nack

Hinter alten Mauern verborgen liegt der idyllische Hof von Frau D. Warme Farben, Hochbeete, gemütliche Sitzecken und viele liebenswerte Details bestimmen das Bild.



Durch einen engen Gang ...
vorbei an der bepflanzten Sitzbadewanne ...
geht es durch die Scheune ...
an einer Sitzecke vorbei ...
... in den Garten.
Frau D. hat ein Faible für Rosen.



Ganz bezaubernd ist der weiße Pavillion mitten im Garten hinter dem Teich.

Man kann sich gar nicht sattsehen an den vielen Details im Garten und jedesmal wenn ich wieder komme, entdecke ich was Neues. Frau D. öffnet aus Altersgründen ihren Garten nur noch auf Anfrage.

Garten Nr. 2 in Siefersheim

Der Garten wurde 2008 im Gartenwettbewerb "Gartenzauber" im Südwestfunk-Fernsehen vorgestellt. Er erhielt den 3. Platz. Am Eingang führt ein schöner gepflasterter Weg durch das grüne Paradies.
Die Besitzerin scheint auch Sempervivum zu mögen. Ich habe es zumindest an mehreren Stellen gefunden.
Im Garten der Familie K. gibt es viel Dekor, die verraten, wofür das Herz der Besitzer schlägt.




Frau K. hat ein Faible für alte Gebrauchsgegenstände, die man im ganzen Garten findet.
Dann hört die Gruppe gespannt der Tochter des Hauses zu. Sie erzählt auf eine ganz liebenswerte Weise die Geschichte vom Garten ihrer Mutter
Die Zeit vergeht im Nu. Nach der Besichtung geht es noch in das Geschenkehaus von Frau K. In dem ehemaligen Wohnhaus werden auf 2 Etagen und mehrern "Zimmern" Geschenke und Accessoires angeboten, die keine Wünsche offen lassen.
Schaut selbst:

www.annerose-geschenke.de


Zum Abschluss gibt es noch etwas für Magen und Gemüt in der Gartengalerie W. in Wöllstein.
So gestärkt fahren die Gartenfreunde wieder nachhause. Sie wissen es schon: die nächste Gartenreise ist bereits geplant.

Samstag, 13. März 2010

Semper-Ecke Nr. 8: Sempervivum in Begleitung


Die neue Sempervivum-Ecke ist heute Nacht erschienen und heißt:
"Sempervivum in Begleitung"
und kann ab sofort in der Sempervivum-Liste nachgelesen werden.

majorahn's Semps-Ecke Nr. 8 in der Sempervivum-Liste

Ganz, ganz herzlich möchte ich mich auch hier nochmal bei Monika vom Hügeltraum bedanken, die mir nicht nur ihre Bilder für die Verlosung in der Sempsecke Nr. 7 geschickt hat, sondern auch noch diese schöne alte Bierkiste. Liebe Monika, schau doch mal in die Semps-Ecke Nr. 8 - da gibt es auch was für dich!
Bedanken möchte ich mich auch bei Akaleia - auch sie kann sich ihren Gewinn in der Sempsecke abholen.
Alle beide, Monika und Akaleia dürfen demnächst (wenn das Wetter etwas besser ist) mit einem Päckchen von der Post rechnen.

Weitere Ausgaben von majorahn's Semps-Ecke findet man in der rechten Spalte.
Eine schönes Wochenende wünscht majorahn

Samstag, 6. März 2010

Ross-Kastanien - Der Tanz der jungen Blätter

Wo sich Wege kreuzten, stand in früheren Zeiten in Rheinhessen oft ein Wegekreuz. Neben diesen Kreuzen pflanzte man gerne Roß-Kastanien . Diese Bäume gibt es noch gar nicht so lange bei uns - sie kamen zusammen mitTulpen und Flieder gegen Ende des 16. Jh. nach Mitteleuropa. Die ursprüngliche Heimat dieses imposanten Baumes liegt in Nordgriechenland und Bulgarien. Die wohl älteste Kastanie von Rheinhessen steht auf dem Friedhof in einem kleinen Ort in der Nähe von Bingen (Ockenheim) und soll über 350 Jahre alt sein.

Auf dem Nachbargrundstück unseres Gartens hat ein Junge vor vielen Jahren einige Kastaniensämlinge ausgepflanzt. Damit sie nicht zu Bäumen heranwachsen, hat der Gärtner sie von Anfang an rigeros zurückgeschnitten und nun wachsen statt Bäume Kastanienbüsche auf der Wiese. Im Gegensatz zu erwachsenenBäumen, deren neue Triebe kurz und rundlich sind, wachsen die neuen Triebe der Büsche ganz straff und gerade heran. Das ist optimal für einen schönen Zweige-Strauß.
Ende Januar schneide ich mit ein Bündel von diesen kräftigen Zweigen. Seitdem vollzieht sich gegen Ende des Winters jedes Jahr ein neues kleines Wunder im Wohnzimmer. Seht nur selbst:
Einige Tage tut sich gar nichts. Aber dann werden die Knospen richtig klebrig. Immer bleiben die Hunde mit ihrem Fell daran hängen.
Und dann schwillt die Knospe, ganz langsam, kaum merklich. Und dann auf einmal - fast glaubt man schon nicht mehr daran - zeigt sich das erste Grün. Das Foto stammt vom 1. März 2010.
Und dann beginnt eine kleine Explosion. Die jungen Blätter in der Knospe können es kaum noch erwarten ...
... und recken sich
und strecken sich ...

und eh man sich versieht ...
sind sie schon mitten in ihrem Frühlingstänzchen.