Samstag, 4. September 2010

majoRahn's Semperecke Nr. 14

Ein Gebirgsgarten in den Vogesen

Neulich war ich mit Freundinnen auf einer Gartenreise im Elsaß. Es war ein wunderbarer Ausflug von der die Organisatorin Monika in Ihrem Blog berichtet:

Monika's-City-Garden-Blog: Eine Reise ins Elsaß

Am letzten Tag unserer Reise besuchten wir einen Gebirgsgarten im Col de la Schlucht:

„Jardin d’Altitude du Haut Chitelet“

Es ist ein sehr schöner Garten, so gut gepflegt und mit vielen Gebirgspflanzen und schönen Stauden.
Aber an einem Beet hing mein Herz besonders:
es war ein Hangbeet mit vielen Trögen.








Die Tröge waren alle so schön und verwittert, dass ich mich gefragt habe:
sind die nun echt oder nicht?

Zufällig war gerade ein Gärtner in der Nähe, der hat mir verraten hat, dass sie …

… nicht echt sind. Allesamt aus Beton, Sand und Torf bestehend – so ähnlich gearbeitet wie meine „künstlichen“ Tröge.

Ich war begeistert!!!!

So schön sehen die Tröge also aus, wenn sie richtig verwittert sind!

Und nun weiß ich auch dass sie absolut winterhart sind, denn auf über 1.200m Höhe kann es ganz schön kalt werden.

Und wenn nicht … macht nichts. Selbst wenn sie gesprungen sind, haben sie noch immer ihren unwiderstehlichen Charme.

Oder?

Ach ja. Die jungen Gärtners-Leute dort scheinen auch gerne zu experimentieren.

Guckt mal, am Eingang stand ein frisch bepflanzter Hohlblockstein. Auch nicht schlecht ...

... findet majorahn

Kommentare:

Lis hat gesagt…

Das glaub ich dir gerne, dass beim Anblick der schönen Tröge dein Herz vor Freude gehüpft ist! Und wenn sie auch noch uralt werden, dann ist das ja noch vieeeeel besser :-)

LG Lis

Naturwanderer hat gesagt…

Das finde ich ja echt gut, ich war im letzten Herbst mit einer Freundin dort. Übrigens, bis zu mir nach Ihringen wäre es nur noch ein Katzensprung gewesen, so ca. 40 km.
Mir hat es auch dort sehr gut gefallen. Anschließend sind wir noch gewandert.
Liebe Grüße
von Edith

Elke hat gesagt…

Sehr schöne Bilder. Ich habe schon bei Monika gestöbert und ihren Bericht gelesen. Für diese Tröge und auch für den bepflanzten Hohlblockstein kann ich mich jedenfalls eher begeistern als für bepflanzte Küchensiebe und ähnliches.
Lieben Gruß
Elke

guild-rez hat gesagt…

Liebe Anne!!
Dein Post kommt mir gerade richtig..
Ich habe schon einmal einen Trog und andere Gefässe aus Hypertufa hergestellt. Habe noch genug Material (Zutaten)im Gartenhaus.
Werde im nächsten Post mehr berichten. Du hast mich inspiriert etwas zu tun:)
Vielen Dank für Deinen Kommentar auf meinem Blog. Floristin? Ich koennte mir in meinem "nächsten Leben" einen Beruf als Botanikerin und Geologin vorstellen:)
Im April 2011 bin ich in Deiner Nähe, wir planen ein Familientreffen in Herborn/ Hessen.
Liebe Grüsse,
Gisela

Babara hat gesagt…

In ein paar Jahren wird der Hohlstein wahrscheinlich auch seine Patina haben und noch viel origineller aussehen als jetzt. Dein Post hat mich gerade wieder daran erinnert, dass ich ja eine Anleitung hätte um schöne Pflanzengefässe zu giessen und zwar von dir in der Mai/Juni Ausgabe von LL. Ob ich mich doch mal daran wagen sollte? Ein paar einsame, neue und noch nicht eingepflanzte Semps warten auf ihren definitiven Standort ;-) !
Herzliche Grüsse,
Barbara

Gartenliesel hat gesagt…

Liebe Anne,
ja, die Tröge sind wirklich eine Augenweide! Die hätten mir auch gefallen. Aber in irgendeiner der letzten Gartenzeitschriften war ein "Rezept" solcher Tröge zum Selbermachen enthalten. Das werde ich auf jeden Fall auch mal ausprobieren. LG Gartenliesel

Margit hat gesagt…

Ich seh's schon: Ich muss Tröge bauen lernen!!!
Liebe Grüße, Margit

Neuer Gartentraum hat gesagt…

Ein interessanter Garten. So ganz anders als ich es kenne.
Die Tröge sind natürlich eine Wucht. Sie sehen auch mit sparsamer Bepflanzung noch richtig schön aus.
Ihr habt wirklich eine schöne Reise gehabt.
LG Anette

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