Ich kann es gar nicht glauben! Ist es nun wirklich schon ein Jahr her?
Vor einem Jahr habe ich meinen ersten post geschrieben (siehe hier).
Ich lese regelmäßig eure Beiträge und - zugegeben - ich bin nicht die fleißigste Kommentatorin. Aber ich habe eure Berichte immer verfolgt. Meistens waren sie meine "Betthupferl" gewesen.
Meinen Dank gilt allen, die mir immer wieder schreiben. Ich spüre, dass meine Berichte nicht nur oberflächig gelesen werden, sondern dass man sich richtig Gedanken macht, besonders beim Kommentieren.
Meinen Dank gilt auch denjenigen, die mich immer wieder an ihren eigenen Erlebnissen, Erfahrungen und Ideen teilhaben lassen.
Ich habe mir überlegt, womit ich euch vielleicht mal eine Freude machen könnte:
ich stelle ein kleines Rätsel ein und setze einen Gewinn aus.
Ihr müsst nur eine beliebte Zimmerpflanze von mir erraten, die genau heute, am Tag meines Jubileums zu blühen begonnen hat.
Ein Tipp: ich habe ihr schon einmal einen post gewidmet. Zu gewinnen gibt es 3 Büchlein, die etwas über rheinhessische Gärten und Gärtner/innen erzählen. Mitte Februar werde ich die 3 Gewinner ziehen und sie benachrichtigen.
Über mich
Dienstag, 20. Januar 2009
Montag, 19. Januar 2009
Sempervivum des Monats Januar 2009 'Grand Cru' oder Steinwurz und Steinrose
Heute will ich eine besondere Hauswurz vorstellen. Hauswurz ist eigentlich der falsche Ausdruck für meine Pflanze. Doch kommt erst einmal mit in den Garten. Dort steht sie unter dem Apfelbaum.
Meine Pflanze, die aussieht wie eine Hauswurz, ist ein Jupiterbart. Botanisch heißt sie Sempervivum heuffelii oder Jovibarba heuffelii. Die Botaniker sind sich nicht immer einig, ob der Jupiterbart ein Sempervivum oder eine Jovibarba ist.
Zur Zeit hat meine Pflanze Platz in einem uralten wurmstichigen Kinderschlitten gefunden. Manchmal sind diese noch auf alten Postkarten abgebildet.
Klick: alte Postkarte
Jovibarba ist eine Untergattung der Pflanzengruppe Sempervivum. Es gibt zwei Arten in dieser Gruppe. Die eine Art ist der
Die andere Art ist der
Jawohl! Das ist sie:
Ich habe diese Sorte zu meiner Pflanze des Monats gekürt, weil sie auch bei minus 19° - so kalt war es schon in diesem Januar 2009 - immer noch eine gute Figur macht.
Das beweist dass Jovibarbas auch im Winter die reinsten Überlebenskünstler sind und ihnen weder Kälte noch Staunässe schadet (im Gegensatz zur Dachwurz, die verträgt keine Staunässe).
Aber worin unterscheiden sich Dachwurz und Jupiterbart noch und woran erkennt man, dass es sich tatsächlich um ein Sempervivum (Jovibarba) heuffelii handelt?
Es ist u.a. (wiederum) die Art, wie sie sich vermehren. Der Jupiterbart bildet keine "Nabelschnur", woran seine Kindel hängen.
Direkt an einem rübenartigem Wurzelstock bilden sich die Tochterrosetten, die man zur Teilung der Pflanze mit einem scharfen Messer abtrennen muss.
Wenn die Pflanze blüht, erkennt man auch den Unterschied. Sempervivum hat sternförmige Blüten, die in den Farben weiß bis dunkelrosa variieren können.
Meine Pflanze, die aussieht wie eine Hauswurz, ist ein Jupiterbart. Botanisch heißt sie Sempervivum heuffelii oder Jovibarba heuffelii. Die Botaniker sind sich nicht immer einig, ob der Jupiterbart ein Sempervivum oder eine Jovibarba ist.Zur Zeit hat meine Pflanze Platz in einem uralten wurmstichigen Kinderschlitten gefunden. Manchmal sind diese noch auf alten Postkarten abgebildet.
Klick: alte Postkarte
Jovibarba ist eine Untergattung der Pflanzengruppe Sempervivum. Es gibt zwei Arten in dieser Gruppe. Die eine Art ist derSprossende Donarsbart
(Sempervivum globifera oder Jovibarba globifera)
(Sempervivum globifera oder Jovibarba globifera)
von dem es noch mehrere Unterarten gibt. Diese Art habe ich schon einmal hier (klick) vorgestellt.
Die andere Art ist der
Jupiterbart (Sempervivum heuffelii),
zu der mein Sempervivum des Monats Januar zählt. Ihr könnt sie bereits unten links erkennen. Doch kommt noch ein bisschen näher!
Jawohl! Das ist sie:Ich habe diese Sorte zu meiner Pflanze des Monats gekürt, weil sie auch bei minus 19° - so kalt war es schon in diesem Januar 2009 - immer noch eine gute Figur macht.
Das beweist dass Jovibarbas auch im Winter die reinsten Überlebenskünstler sind und ihnen weder Kälte noch Staunässe schadet (im Gegensatz zur Dachwurz, die verträgt keine Staunässe).
Aber worin unterscheiden sich Dachwurz und Jupiterbart noch und woran erkennt man, dass es sich tatsächlich um ein Sempervivum (Jovibarba) heuffelii handelt?
Es ist u.a. (wiederum) die Art, wie sie sich vermehren. Der Jupiterbart bildet keine "Nabelschnur", woran seine Kindel hängen.
Direkt an einem rübenartigem Wurzelstock bilden sich die Tochterrosetten, die man zur Teilung der Pflanze mit einem scharfen Messer abtrennen muss.
Wenn die Pflanze blüht, erkennt man auch den Unterschied. Sempervivum hat sternförmige Blüten, die in den Farben weiß bis dunkelrosa variieren können.
Mittwoch, 14. Januar 2009
Wächter
Sie haben den Auftrag netten Menschen Einlass zu gewähren.
Alle, die nichts Gutes im Schilde führen, dürfen nicht rein.
Wer den kleinen Film vom 13.01. in der SWR Landesschau nicht sehen konnte, hat für kurze Zeit noch mal hier Gelegenheit dazu:
Film: Welpen im Garten
Der Film beginnt bei 2 Minuten-10sec.
Donnerstag, 8. Januar 2009
Zum letzten Mal: Welpen
Heute werde ich das letzte Mal über unsere Welpen erzählen. Das erste Bild kündigt das Ende einer unglaublich schönen und intensiven Zeit an.Erinnert ihr euch noch:
http://majorahn.blogspot.com/2008/09/war-mal-kurz-weg.html
Die Jungen sind schon soo groß - sie passen zusammen kaum noch unter ihre Mutter. Aicha verhält sich ihnen beim Füttern gegenüber immer aggressiver und das Säugen verläuft ziemlich hektisch. Jeder will noch was erhaschen.Das war mein erster Bericht.
Zwischen den beiden Bildern von unten liegen genau 6 Wochen:
Zwischen den beiden Bildern von unten liegen genau 6 Wochen:
Vier Wochen später kam die Zeit, da hieß es: Abschied nehmen.
Ein letztes mal gehe ich mit allen Welpen Gassi. Es ist ein unvergesslicher Spaziergang geworden, an den ich voller Wehmut und Dankbarkeit zurückdenke.

Zum letzten mal sind sie zusammen auf ihrer Matratze im ehemaligen Fahrradschuppen. Vorrübergehend mussten die Tiere aus der Wohnung ausziehen. Kleine Welpen treiben sehr viel Unsinn und so manches gute Stück musste dran glauben.Das heißt: einmal waren wir nochmal zusammen weg - aber da waren wir nicht alleine. Davon aber später mehr ....
Und dann war es soweit: Die erste Welpe wurde am 4.Dezember abgeholt. Es ist Jamie (Lona).
Jamie wohnt in der Nähe und hat sich bestens bei ihrer neuen Familie eingelebt. Sie kommt uns noch besuchen. Die ersten Male hat sich Aicha sehr über den Besuch ihres "Lieblingskindes" gefreut . Doch das war bald vorbei. Heute will sie nicht mehr viel von ihr wissen. Aicha hat längst "losgelassen" und Jamie weiß wohin sie nun jetzt gehört.
2 Tage nach Jamie kam der schmerzlichste Abschied - zumindest für unsere Tochter: Mona (Samt) wurde abgeholt. Sie war am Schluss die kleinste und quirligste Welpe. Meine Tochter hat sie sehr ins Herz geschlossen.
Es hat sehr lange gedauert, bis sie sich wieder Bilder von ihrem geliebten "Schweini" betrachten konnte. Das folgende haben uns die neuen Besitzer zugeschickt.Nochmal eine Woche später - und es wurde Zeit für Goldie.. Ich denke gerne an die Zeit, in der Goldie noch bei uns lebte. Ihre neue Familie kommt aus der Pfalz - Goldie hat es sehr gut getroffen.
"Hundebabybesuchstag"
Sowas gab es öfters während der letzten Advents-Zeit. Goldis neues Herrchen und ihre 3 neuen Frauchen kamen uns, d.h. eigentlich Goldie, öfters besuchen. Immer gab es Kaffee und Kuchen oder selbstgebackene Plätzchen.
Von Goldi bekamen wir eine schöne Weihnachtskarte. Darauf ist eine glückliche Familie mit einem glücklichen Hund zu sehen.Einen Tag nach Goldie wurde das 4. Hundebaby abgeholt. Die süße kleine Jackie (Seide, Peppels, Luna) ist das Herzstück ihrer neuen Familie geworden. Mit ihrer "Adoptivmama" habe ich fast täglich Kontakt und wir sind bestens informiert, wie es "unserem" Hundi geht.
Ich bin mir fast sicher, Jackie schaut sich zusammen mit ihrem Frauchen diese Bilder am Computer an (zwinker).

Zurück blieben Balu (Jester), Aicha und Emil (Berner, Henry)
Sie verstehen sich ausgezeichnet - es gibt selten Streit. Aicha hat sich den nötigen Respekt verschafft und sie blühte während ihrer Mutterschaft richtig auf. Immerhin ist die Dame schon über 9 Jahre alt und es war ihr erster Wurf.
Dass sie hier so vereint sitzen hat einen Grund: längst hat das Hundetraining begonnen. Kurz gesagt funktioniert es so: "pfui" "feiiiiiin" : Leckerli
Sie verstehen sich ausgezeichnet - es gibt selten Streit. Aicha hat sich den nötigen Respekt verschafft und sie blühte während ihrer Mutterschaft richtig auf. Immerhin ist die Dame schon über 9 Jahre alt und es war ihr erster Wurf.
Und manchmal lässt sich unsere Katze sogar für ein Leckerli "miterziehen". Jedoch Hundetraining ist für einen Kater für die Katz!
Emil - der Schmuser, der Pfiffige, der Sänger (wenn er gähnt singt er), der Verspielte, der Küsser (jeden Morgen kommt er ans Bett und will uns wachküssen - pfui Emil)

Balu - der Gemütliche, der Lernbegierige, der Selbstbewusste, der Alphahund, der treue Begleiter - er wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle in unserer Familie spielen. Denn er wird bei uns bleiben.

Emil wird uns morgen verlassen. Und während ich dieses hier schreibe, kämpfe ich mit den Tränen, denn inzwischen habe ich den "Küsser" sehr ins Herz geschlossen. Schon öfters haben wir uns überlegt ihn doch noch zu behalten - aber es war schon ein großes Zugeständnis uns für einen 2. Hund zu entscheiden.
Für drei Hunde fehlt die Zeit, der Platz und irgendwann wird es nicht mehr so friedlich zugehen: 1 Weibchen und 2 Rüden ...
Und Hunde muss man sich leisten können...
Zum letzen Mal schlafen Emil und Balu zusammen ...
und ab morgen wird er mit Sicherheit weiterhin ein gutes Leben haben...Bevor ich es vergesse:
Unser aller-, allerletzter gemeinsamer Spaziergang - mit 6 Welpen und einer Hundemama -
kann man sich im Fernsehen anschauen. Er wird in der SWR-Landesschau RLP zu sehen sein:
am 13. Januar, zwischen 18.45 und 19.45 Uhr.
Ich freue mich schon wahnsinnig auf das Wiedersehen.
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